Aus den Reden der / die Vorsitzenden vom Bundesparteitag der Linken

 

Eins ist sicher, so Katja Kipping, im Unterschied zur SPD sind die Linken verlässlich auch nach den Wahlen.

 

Wir wollen, dass keiner in Armut fällt, keiner soll ein Einkommen unter 1.050,-€ haben.

Wir wollen nicht die Mannschaft in der Regierung austauschen, wir wollen den Kurs ändern.

Damit das geschieht, braucht das Land eine starke Linke.

 

Dietmar Bartsch wies darauf hin, dass in der BRD noch nie so viel Millionäre leben wie derzeit, aber das erreicht man nicht mit eigener Arbeit.

Und noch ein eine Unrechtmäßigkeit fällt auf: Die teuersten Flüchtlinge sind die Steuerflüchtlinge.

Den Millionären versprechen wir, dass sie sich bei der Rückkehr zu sozialen Verhältnissen über Vermögenssteuer und Erbschaftssteuer beteiligen müssen.

 

Zur Diskussion der Regierungsbeteiligung erklärte Gregor Gysi, wer in den Wahlkampf eintritt, muss sowohl für die Regierung als auch für die Opposition bereit sein.

Bei letzterem können wir Veränderungen nur langsam erreichen.

 

Sahra Wagenknecht konkretisierte dazu, nur eine weitere Koalition in der Geschichte der BRD ohne einen Politikwechsel wird es mit der Linken nicht geben.

Die Ergebnisse der Merkelpolitik sind:

- Sozialabbau, Stärkung der Wirtschaftslobby, Privatisierung, - Kriegseinsätze der Bundeswehr, Abschaffung der Entspannungspolitik 40% der Bevölkerung geht es schlechter als Ende der 90-er Jahre.

Damit ist das Vertrauen zur SPD und CDU als Koalition verspielt und ist eine Ursache, dass die Ausbreitung der Rechten flächendeckend erfolgt konnte.

 

Unser Ziel – erklärt Sahra Wagenknecht – wir müssen so stark werden, dass die anderen Parteien an uns und unseren Zielen nicht mehr vorbei kommen.

Elke Rädisch

Delegierte