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Familie: verheiratet, zwei Söhne, eine Enkelin
Beruf: Diplomhistoriker, Finanzberater, freier Journalist, freier Dozent
Ehrenamt: langjähriger Vorsitzender des Landeselternrates, Mitglied im Bundeselternrat und im Landesbeirat für Familienpolitik, Mitglied des DRK – Kreisvorstandes Finsterwalde und der Feuerwehr Mitte
Kandidat: Ich trete als parteiloser Kandidat für DIE LINKE für das Bürgermeisteramt in Finsterwalde an.
Ich lebe seit 1960 in Finsterwalde, bin hier aufgewachsen und hab hier mein Abitur abgelegt. Das Wohl meiner Stadt und meiner Mitbürger liegt mir besonders am Herzen. In den letzten Jahren wurde viel erreicht. Das Gesicht Finsterwaldes hat sich zum Positiven gewandelt, doch Defizite sind nicht zu übersehen. Daher steht unsere Stadt nach 20 Jahren der Ära Wohmann an einem Wendepunkt. Es gilt, sie fit für die Zukunft zu machen, zu einer starken sozialen Stadt, die gemeinsam mit dem Umland bestens für die kommenden Herausforderungen aufgestellt ist. Hier möchte ich als Bürgermeister meinen Beitrag leisten.
Nur auf Grundlage einer soliden Wirtschaftskraft können sich soziale Verteilungsspielräume entfalten. Mir kommt es darauf an, die Wirtschaftsförderung Finsterwaldes mit gut aufgestellten Metallbetrieben besser zu entwickeln. Dazu ist eine engere Zusammenarbeit mit dem Umland notwendig, um das Profil einer gewachsenen Industriestadt mit den Schwerpunkten Metall und Energie auszuprägen und Rahmenbedingungen zu verbessern. Die dazu notwendige Verkehrsinfrastruktur kann nur die Umgehungsstraße B96 und die Entlastung des Stadtkerns herbeiführen, ebenso wichtig ist es, die Anbindung der Stadt an die Schiene wieder konsequent zu befördern.
Struktur bestimmende Einrichtungen wie das Krankenhaus, die Post und den öffentlichen Nahverkehr gilt es als Standortfaktoren zu fördern und zu sichern. Touristische Angebote sind zu stärken. Die wirtschaftliche Kooperation mit den Nachbargemeinden und der Region ist stärker zu entwickeln, eigene Ansiedlungsstandorte sind auszuweisen und zu vermarkten.
Stadtwerke und Wohnungsgesellschaft sowie die Wirtschaftsfördergesellschaft mit dem Amt Kleine Elster müssen als kommunale Wirtschaftsinstrumente gestärkt werden. Sie dürfen nicht zum Spielball politischer Interessen werden. Hier ist überparteiliches zukunftsorientiertes Handeln angesagt, das ich vorantreiben und moderieren möchte.
Ich setze mich für ausreichende und qualifizierte Kinderbetreuungsangebote ein, möchte den Schulstandort Finsterwalde in Kooperation mit den Umlandgemeinden und dem Landkreis stärken, stehe zu Förderung von Kultur, Sport und Vereinen sowie den Erhalt des Tierparks, der städtischen Bibliothek und für Unterstützung des Kreismuseums Finsterwalde.
Ich möchte eine Entwicklung zu einer starken sozialen Stadt vorantreiben, in der sich alle ihre Bürgerinnen und Bürger wohl fühlen, in der auch junge Leute eine Perspektive haben. Dazu möchte ich die anstehenden Aufgaben gemeinsam mit den Sozialverbänden, Seniorenvereinigungen, Gewerkschaften, Jugendinitiativen und allen engagierten Bürgerinnen und Bürgern der Stadt bewältigen.